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BINDEGEWEBSMASSAGE nach Dicke

Reflektorische Technik – (Ordnungsbehandlung)

KLEINE GESCHICHTE

Die Entstehung dieser Massageform geht auf Elisabeth Dicke (1884-1952; Krankengymnastin) zurück und entwickelte sich aus eigener Krankheit. Frau Dicke litt unter schweren Durchblutungsstörungen im rechten Bein und unter heftigen Kreuzschmerzen. Durch ziehende Striche mit den Fingerkuppen (trotz Überempfindlichkeit der Haut) trat bald eine spürbare Linderung der Beschwerden ein. Eine drohende Amputation konnte verhindert werden und auch Herz- und Magenbeschwerden wurden durch die Therapie der entsprechenden Organzonen gemindert. Organbezogene Gewebsveränderungen wurden bereits 1889 von Dr. Head und 1917 von Herrn Mackenzie als hyperalgetische und hypertone Muskelzonen bei inneren Erkrankungen beschrieben. 1938 wurde die Methode von Frau Dicke durch Frau Dr. Theirich-Leube und Herrn Prof. Kohlrausch in Freiburg klinisch überprüft und bestätigt. Das Arbeitsergebnis wurde gemeinsam in einem Buch veröffentlicht: "Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe bei rheumatischen und inneren Erkrankungen!".

BESCHREIBUNG

Durch die typische Fingertechnik (3. u. 4. Fingerkuppe) wird ein tangentialer Zugreiz im subkutanen Bindegewebe bewirkt, der ein angenehmes Schneidegefühl erzeugt. Bei dieser intensiven Technik wird ein bestimmter Reflexbogen genutzt. Gleichzeitig soll eine segmental-reflektorische Beeinflussung innerer Organe erzielt und eine vegetative Harmonisierung erreicht werden.

WIRKUNG

Erhöhte Wirkung auf das vegetative Nervensystem; Anregung der Selbstregeneration innerer Organe; Lösung von bindegewebigen Verklebungen; sehr stark durchblutungsfördernd; entspannt die Muskulatur und fördert die Straffung des Bindegewebes.

INDIKATIONSBEISPIELE

Erkrankungen des Bewegungsapparates:
Arthrosen;
Epicondylitis;
Polyarthritis;
Spondylitis (bakterielle, mykotische od. parasitäre);
Muskelkater nach Abklingen des akuten Zustands;
Wirbeldeformierung;
Lumbago;
Morbus Sudek;
Skoliosen;
Querschnittslähmung;
Ischialgien;
Sonstige:
Narbenbehandlung u. deren Entstörung;
Zerebrale Lähmung durch Gehirnschaden;
Kopfschmerzen;
Muskelüberlastungen;
Muskelrheumatismus;
Bronchialgien;
Herzrhythmusstörungen;
Hypertonie / Hypotonie;
Bronchitis;
Pleuritis;
Gastritis;
Magengeschwüre;
Darmgeschwüre;
Obstipation;
Erkrankungen der Leber, Galle, Niere, Harnröhre;
Raynaud Krankheit;
Menstruationsbeschwerden;
Vegetative Dystonien;
Allgemeine Durchblutungsstörungen.

DAUER

Pro Behandlung ansteigend ca. 20-40 Minuten