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MARNITZ TIEFENMASSAGE nach Dr. Marnitz

Technik aus der Reflexologie

KLEINE GESCHICHTE

Von Dr. med. Harry Marnitz in den 50er-Jahren entwickeltes komplexes Therapiekonzept für verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates. In seiner 1954 eröffneten Praxis für Chiropraktik, Massage und Krankengymnastik sammelte er Erfahrungen und gab diese in zahlreichen Fortbildungskursen in ganz Deutschland und Österreich an interessierte Therapeuten weiter. 1974 erschien das Buch "Ungenutzte Wege der manuellen Behandlung. Einführung in die Systematik einer vernachlässigten aber zuverlässigen Heilkunst am Bewegungsapparat." Diese Technik wurde auch bekannt als sog. "Schlüsselzonenmassage". In einer wissenschaftlichen Untersuchung 2000 konnte die reflektorische Wirkung der Marnitz-Behandlung in der Lumbalregion (untere Körperhälfte) mittels Laser-Doppler-Flussmessung nachgewiesen werden.

BESCHREIBUNG

Diese Behandlungsform unterscheidet sich von anderen Massagen durch spezielle Grifftechniken, Behandlungsaufbauten, sowie das Einbinden von "manuellen Techniken" und bewegungstherapeutischen Massnahmen (Mobilisationen). Es handelt sich hier um eine "befundorientierte" Behandlung sogenannter "Schlüsselzonen". Wirbelsäulenbedingte Schmerzzustände führen nicht nur zu lokalen Befunden, sondern auch zu krankhaften reflektorischen Veränderungen in der Peripherie, deren Entstehung man auf eine sich zentrifugal ausbreitende Störung zurückführen kann, den sog. Schlüsselzonen. Diese werden in einer definierten, empirisch entwickelten Reihenfolge behandelt. Die von Marnitz beschriebenen Punkte decken sich meist mit den sog. Tender- oder Triggerpoints. Im ersten Durchgang bilden Untersuchung und Massage eine Einheit, dann werden nur noch die auffälligen Zonen behandelt. Dank der speziellen Technik wird ein "Abrutschen" vermieden und korrektes Arbeiten/Behandeln gewährleistet.

WIRKUNG

Durch die Behandlung der sog. Schlüsselzonen (oder Störfelder) wird eine reflektorische zentripetale Wirkung (zentripetaler Heilreiz) mit Detonisierung (Entspannung) und Schmerzlinderung im Nervenwurzelgebiet erreicht. Ebenso eine wesentlich höhere reflektorische Durchblutung und dadurch bessere Versorgung belasteter Zonen. Wahrgenommen wird diese höhere Durchblutung als deutliche Erwärmung bei gleichzeitiger Muskelrelaxation. Rückfälle bei Erkrankungen werden somit leichter vermieden und chronische Erkrankungen werden erfolgreicher therapierbar.

INDIKATIONSBEISPIELE

Verspannung der Muskulatur;
schmerzhafte funktionelle Blockaden an Wirbeln, Muskeln, Bändern und Gelenken;
Myogelosen;
Muskelathrophien;
Allgemeine Schmerzen des Bewegungsapparates;
Tendopathien;
Wirbelsäulensyndrome;
Spondylolisthesis.


DAUER

Cervikal-Marnitz ca. 1,5 Std.
Lumbal-Marnitz ca. 2 Std.
Teil-Marnitz ca. 30-40 Min.