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KINESIOLOGISCHES TAPING

KLEINE GESCHICHTE

Kinesiologisches Taping wurde in den 70er-Jahre von Dr. Kenzo Kane zusammen mit dem japanischen Konzern Nitto Denko Corporation entwickelt und produziert. Dr. Kenzo Kane ist Physiologe und Kinesiologe. Er hat früher mit starren Bändern gearbeitet, musste jedoch feststellen, dass diese zu Bewegungseinschränkungen führen. Das Ziel ist, die körpereigenen Heilkräfte zu nutzen.

BESCHREIBUNG

Die Tapes sind elastisch. Auf einer Seite ist ein Kleber auf Harzbasis aufgebracht, darüber ein Schutzpapier. Im allgemeinen ist der Kleber allergiefrei, bei extrem empfindlichen Personen und in ganz seltenen Fällen können Hautallergien auftreten. Es gibt die Tapes in 4 verschiedenen Farben; pink, blau, beige und schwarz. Sie sind schnelltrocknend und atmungsaktiv also luftdurchlässig. So gut wie keine negative sensible Belastung für den Träger (stört nicht). Die Tapes bleiben relativ lange haften - daher auch relativ geringe Kosten.
Die Grundspannung (Strickung) der Tapes, beträgt ca. 10% der Hautspannung. Vor dem Anlegen eines Tapes wird ein vorangehender Funktionstest und/oder Muskeltest vorgenommen. Tapes werden in verschiedenen Techniken angelegt: Muskel-, Ligament-, Faszien-, Korrektur-, Lymph- und Sehnentechnik sowie funktionelle Technik. Ist das Tape angelegt, bildet es sog. "Konvolutions", das sind gewollte Falten bzw. Wellen, die die darunter liegende Hautschicht abheben (Platz unter der Haut). Hier wirkt genaugenommen Physik. Dadurch können sich Muskeln wieder normal ausdehnen, Blockaden sich auflösen, Lymphe und Körperflüssigkeiten können wieder ungehindert fliessen.

WIRKUNG

Einfluss auf die Muskelfunktion = Normotonisierung; Tonisierung - Detonisierung (Stärkung des schwachen Muskels); Verbesserung der Mikrozirkulation (mehr Platz unter der Haut = besserer Fluss); Druckreduzierung von Rezeptoren (Schmerzminderung); Aktivierung des lymphatischen Systems (Lymphmenge, Fliessgeschwindigkeit, überbrückt Wasserscheiden, verbessert Narben und Fibrosen); Aktivierung des endogenen analgetischen Systems (Ausschwemmung neuroaktiver Substanzen); Unterstützung der Gelenksfunktionen (propriozeptive Stimulierung, funktionelle od. mechanische Korrektur, passive Unterstützung, Schmerzdämpfung); Einfluss auf innere Organe;

INDIKATIONSBEISPIELE

Sportverletzungen (Stauchungen, Prellungen);
Muskelschmerzen;
Hämatome;
Trigger - bzw. Tenderpoints;
Gelenkschmerzen;
Überbelastungen;
vor dem Sport zur Unterstützung;

DAUER

je nach Anlage 5 - 30 Min.